Vier Tipps, um Ihre PR-Konzeption zu verbessern

Nicht sofort an Strategien und Maßnahmen denken

Bei der PR-Strategieentwicklung im Team kommt es häufig vor, dass bereits nach kurzer Diskussion erste spontane Ideen in den Raum geworfen werden, an die sich so manches Teammitglied dann klammert. Allerdings verkompliziert genau dies häufig eine effektive Entwicklung des Konzepts und reduziert die Kreativität des Teams. Teamleiter sollten daher darauf achten, dass während des ersten Brainstormings weder über Strategien, geschweige denn über Taktiken, Botschaften oder Maßnahmen gesprochen wird. Grundsätzlich gilt: 40 Prozent der gesamten für die PR-Konzeption kalkulierten Zeit sollte in die Analyse der Organisation, ihrer Produkte, Dienstleistungen und Positionen sowie ihres Marktumfelds investiert werden. Als Tool eignet sich die SWOT-Analyse traditionell am besten. Wird diese Reihenfolge nicht eingehalten, laufen Sie bei Ihrer Präsentation vor der Geschäftsführung Gefahr, keine logisch ableitbare Argumentationsgrundlage zu haben und sich angreifbar zu machen. Schließlich müssen Sie erklären können, warum bestimmte Maßnahmen besser geeignet sind als andere, um das Kommunikationsziel zu erreichen und damit die Erreichung des Unternehmensziels bestmöglich zu unterstützen.

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„Komm, ich erzähl dir eine Geschichte“ – Storytelling und Unternehmenskommunikation

Der Coke Zero Mann erlebt das Leben wie es sein soll, VW führt zum Sound der Beach Boys durch 60 Jahre Unternehmensgeschichte und bei der Telekom hüpft ein leicht untersetzter Mann im rosa Ballettröckchen durch die Gegend. Statt mit schnöder Werbung zu langweilen, versuchen uns die Werber durch witzige, kreative, unerwartete Geschichten in ihren Bann zu ziehen. Grund für diese neue Ausrichtung – im Werbejargon spricht man von Content-Marketing – ist die einfache wie entscheidende Erkenntnis, dass sich Themenwelten weitaus besser an den Mann oder die Frau bringen lassen als bloße Werbebotschaften.

Storytelling lautet das inzwischen gar nicht mehr so neue Prinzip dahinter. Bereits in den 90iger Jahren bedienten sich Werber und PR-Leute an Metaphern, Allegorien oder Märchen, um Themen aufzupeppen und komplexe Sachverhalte leicht verdaulich und sinnvoll zu machen. Web 2.0 und Social Media haben dieser Erzähltechnik in der Unternehmenskommunikation seit geraumer Zeit eine neue Relevanz gegeben. Schließlich verhallen in der digitalen Medienlandschaft werbliche Inhalte ungesehen und ungehört – Geschichten dagegen ziehen Aufmerksamkeit auf sich und schaffen einen Gesprächswert.

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Studien: Steigbügel und Stolperfallen

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Warum Studien bei Journalisten immer schlechter ankommen – fünf Tipps für die Umsetzung.

In den letzten zehn Jahren haben sich Studien zum Star unter den PR-Vehikeln entwickelt. Landauf landab bedienen sich Unternehmen in verschiedensten Varianten und Tiefengraden selbst beauftragter Studien für die eigene Öffentlichkeitsarbeit. Sie vermitteln Bedeutung, bringen Relevanz und verweisen auf Seriosität des Absenders. So zumindest die landläufige Meinung in der Kommunikationsbranche – auf Agentur- wie Unternehmensseite. Fünf Tipps für Praktiker.

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Public Relations als Teil demokratischer Entscheidungsfindung

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Der Begriff Public Relations (PR) ist bei manchen Journalisten negativ behaftet. Verständlicherweise, denn Grund dafür sind u.a. jene Angehörige des Berufsstandes, die regelmäßig Pressemitteilungen ohne direkt erfassbaren inhaltlichen Mehrwert versenden. Im schlimmsten Fall wird nach dem Aussand noch bei den Journalisten angerufen, ohne die zentralen Botschaften auf den Punkt bringen zu können. Eine solche PR-Arbeit ist nicht nur nutzlos, sondern auch kontraproduktiv, denn der negative Eindruck vom PR-Berater färbt auf das repräsentierte Unternehmen ab.

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Das erzählerische Element als Bedingung verständlicher Kommunikation

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Die Vermittlung von Fakten, Thesen und Technologien ist einfacher und verständlicher, wenn dies in Form von Erzählungen, Geschichten oder „Stories“ passiert. Nicht nur ist der Mensch so gestrickt, dass er sich reine Beobachtungen und nackte Daten schlecht merken kann; er interessiert sich auch mehr für Erzählungen, in denen Fakten interpretiert und bewertet werden.

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